Download Die Römische Kaiserzeit by Werner Dahlheim PDF

By Werner Dahlheim

Werner Dahlheim ist einer der bekanntesten Althistoriker nicht nur Deutschlands und ausgewiesener Kenner der Römischen Geschichte. Sein Buch über die Römische Kaiserzeit ist wie immer exzellent geschrieben und ein Lesevergnügen. Ausgehend von der Usurpation Augustus entfaltet Dahlheim die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Welt des Imperiums. Wie funktionierte die römische Monarchie? Welche Eliten hatten das Sagen? Wie lebten die römischen Bürger? Dahlheim geht außerdem ein auf die Rolle der Armee und die Ausgestaltung des Imperiums und schildert schließlich das Christentum von seinen Anfängen, den Zeiten der harten Verfolgung bis zum Wandel zur Staatsreligion.

Show description

Read Online or Download Die Römische Kaiserzeit PDF

Similar history_1 books

The Gloster & AW Meteor: A Comprehensive Guide for the Modeller

;The Gloster & AW Meteor: A finished advisor for the Modeller (SAM Modellers Datafile eight) ВОЕННАЯ ИСТОРИЯ,ТЕХНИКА Название: The Gloster & AW Meteor: A entire advisor for the Modeller (SAM Modellers Datafile 8)Автор: Richard J. Caruana, Richard A. FranksИздательство: SAM PublicationsISBN: 0953346587Год: 2004Страниц: 138Формат: PDF в RARРазмер: seventy two.

Additional info for Die Römische Kaiserzeit

Example text

Den letzten Kampf um die alleinige Herrschaft im Staat mit einem Schwurakt (coniuratio) ganz Italiens auf seine Person einleitete [Tatenbericht 25: Iuravit in mea verba tota Italia sponte sua et me . . ducem depoposcit: „Mir hat aus freiem Entschluss ganz Italien den Gefolgschaftseid geleistet und mich als Führer für den Krieg erwählt“]. Die damals begründete Klientel aller Bürger Italiens ist niemals abgerissen und hat den Kaisern die Tatkraft der Italiker zur Verfügung gestellt und ihnen den Weg in die Provinzen geebnet.

Die ebenso pünktliche wie richtige Wahrnehmung des Kaiserkultes steigerte die politische Durchsetzungsmöglichkeit von Forderungen der Provinziallandtage, da auf diese Weise ein sehr direktes und persönliches Verhältnis der Provinzen zum Kaiser begründet worden war. Die Voraussetzungen des Kaiserkultes lagen also in den östlichen Provinzen des Reiches, dessen Bewohner es seit Jahrtausenden bzw. (sofern sie Griechen waren) seit den hellenistischen Königen gewohnt waren, die Person des Monarchen mit göttlicher Weihe zu umgeben.

Trotzdem ist der private Charakter, den diese Nervenzentrale der Verwaltung bei ihrer Gründung hatte, nie ganz geschwunden. Das Maß an persönlicher Verantwortung der ritterlichen Ressortchefs gegenüber dem Herrscher war so groß, dass auch sie wie ehedem die Freigelassenen vom Kaiser ihrer Posten enthoben werden konnten; die Rechtsnatur der geschlossenen Anstellungsverträge blieb privatrechtlich, sodass Bestellung und Entlassung allein vom Willen des Monarchen abhingen. Aus der Sicht des Reichsadels war die Entwicklung der kaiserlichen Personalpolitik in der Verwaltungszentrale ein Sieg und die Berufung von ritterlichen Prokuratoren das äußere Zeichen für die Solidarität des Monarchen mit den traditionellen Eliten.

Download PDF sample

Rated 4.90 of 5 – based on 4 votes