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By Pierre Riche

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Vorlagen für die Erstberatung: Band 2: Gesellschaftsrecht- und Erbrecht

Verst? ndlich und zugleich effektiv im Gesellschafts- und Erbrecht beraten wird immer wichtiger. Mit den Vorlagen von Arndt/Heuel ist dies nun m? glich. ? ber 20 klassische Beratungsfelder werden mit den Vorlagen abgedeckt und helfen dem Berater die rechtserheblichen Tatsachen zu finden und daraus steuer- und gesellschaftsrechtliche Auswirkungen abzuleiten.

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Die Verbindungen von Metz und Trier mit Aquitanien waren noch im 7. Jahrhundert so eng, daß die spätere, legendenhaĞe Überlieferung von VerwandtschaĞsbeziehungen zwischen den gallo-römischen Senatorenfamilien im Süden und den Arnulfingern berichtet. Am Ende des 7. Jahrhunderts wurden die Aquitanier 45 Pierre Riché – Die Karolinger jedoch von dem kriegerischen Bergstamm der Basken bedroht, der sich bis zum linken Ufer der Garonne vorschob. Um gegen diese gefürchteten Reiterkrieger zu kämpfen, etablierten sich örtliche Anführer.

Für den Augenblick fand sich Pippin mit dieser Lage ab. Als Herzog GoĴfried starb (wohl 709), unternahm er jedoch vier Feldzüge gegen dessen Nachfolger und bezog Alemannien wieder in die Einflußsphäre des Frankenreichs ein, ohne 49 Pierre Riché – Die Karolinger dabei jedoch das Herzogtum zu annektieren (vgl. Karte II). In Bayern bemühten sich die Agilolfinger-Herzöge intensiv um eine selbständige Politik. Aufgrund der geographischen Lage ihres HerrschaĞsbereichs orientierten sie sich nicht nur an ihrem Stammland Austrien, sondern genauso am Langobardenreich.

Doch auch Ebroins GewaltherrschaĞ nahm ein tragisches Ende. Er wurde von einem Domänenverwalter erschlagen, der nach seiner Mordtat Zuflucht bei Pippin fand. Das Teilreich Neustrien wurde nun im Namen Theuderichs III. von dem neuen Hausmeier WaraĴo regiert. In der Folgezeit gelang es Pippin nicht, mit ihm und seinem Sohn Gisilmar einen dauerhaĞen Frieden zu schließen. Der Krieg wurde wieder aufgenommen, und bei Namur erliĴ Pippin erneut eine Niederlage. Als aber WaraĴos Schwiegersohn Berchar als neuer Hausmeier an die Politik Ebroins anzuknüpfen suchte, erregte er den Unmut vieler Neustrier.

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