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By Bascha Mika

Das hochaktuelle Debattenbuch der ehemaligen taz-Chefredakteurin

In ihrer Streitschrift probt Bascha Mika den Aufstand gegen all jene Frauen, die sich kampflos in alte Rollenmuster und Abhängigkeiten locken lassen. Einerseits klug und intestine ausgebildet, versuchen sie nach Einschätzung der Autorin erst gar nicht, sich zu behaupten, sondern gehen gleich den Weg des geringsten Widerstands. Aus Bequemlichkeit, letztlich aber aus Feigheit. Die ehemalige taz-Chefredakteurin analysiert überkommene Rollenfallen und entwirft einen Aktionsplan zu mehr weiblicher Selbstbestimmung. Sie macht deutlich, dass rhetorische Emanzipation nicht ausreicht, used to be zählt ist die Praxis.

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Aber wir wissen doch, dass das nicht so ist. Wir können entscheiden, ob wir uns behaupten oder vermausen. Das können wir — wenn wir es wollen. Wenn wir uns nicht dumm und taub stellen. Damit wir später eine Rechtfertigung haben, warum wir so abhängig geworden sind. Der Betrug Haben wir uns erst mal in der Unterordnung eingerichtet, läuft alles wie geschmiert.

So wie es das uralte Rollenmodell vorsieht. < Oder in Fällen, wo beide entscheiden müssen, erlebe ich immer wieder, dass die Frau sagt: Nö, das überlass ich meinem Mann. « Mit solchen Reaktionen gibt sich Lore Maria Peschel-Gutzeit nicht immer zufrieden. Zumal, wenn sie weiß, dass sie es mit Frauen zu tun hat, die vor ihrer Ehe allein gelebt haben, mit eigenem Geld und selbstständig. Also fragt sie nach. Und bekommt mehr als einmal zur Antwort: »Ach, mein vorheriges Leben, in dem ich für alles verantwortlich war, hab ich ganz gern aufgeben.

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