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By Ulrich Viehöver

Kurzbeschreibung

Unternehmerfamilien wie die Boehringers, Henkels oder Freudenbergs führen ihre Konzerne lieber im Verborgenen. Ihr Einfluss auf die deutsche Wirtschaft und Politik ist gewaltig. Als Personen treten sie jedoch öffentlich nur selten auf. Ulrich Viehöver nimmt sich der großen Unbekannten an und rückt sie ins Licht. Gestützt auf umfassende Recherchen und persönliche Kontakte erzählt Viehöver die Geschichten der Familien und ihrer Unternehmen, zeigt, wie weit ihr Einfluss reicht, und nennt ihre Erfolgsmethoden und Prinzipien.

Pressestimmen

27.03.2006 / supervisor Magazin: Kinder, Küche, Kapital "Ein amüsantes und lehrreiches Buch über Deutschlands große Familienclans von Beisheim bis Otto."

10.07.2006 / Der average: Macht, Geld, Einfluss "Sattelfest bei den Fakten, einfallsreich bei den Formulierungen, detailgenau, ohne jemals langweilig oder ausschweifend zu sein, gelingt es dem Autor, dem Leser sowohl deepest wie auch geschäftliche Einblicke in die Welt der weit gehend das Licht der Öffentlichkeit scheuenden Dynastien zu vermitteln."

26.08.2006 / Süddeutsche Zeitung: Die Mächtigen im Schatten "Faktenreich und intestine recherchiert."

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Andere hingegen meinen, dass die Finanzbehörde geschlampt habe, besonders bei der Zurechnung der Außendiensttruppe. »Es ging hin und her und war am Ende eine Ermessensfrage«, relativiert Philipp Merckle. Es kommt, wie es kommen muss: Ulm präsentiert den Blaubeurern Mitte der neunziger Jahre eine saftige Nachzahlung. Der Kämmerer der Kleinstadt (knapp 12 000 Einwohner) soll mehr als zwölf Millionen Euro samt Zinsen berappen. Diese Forderung stürzt die einst blühende Industriestadt über Nacht in die Pleite, vergleichbar nur mit notleidenden Städten im Osten.

Die Ära der Internationalisierung bis Ende der achtziger Jahre wird von Dr. Wilhelm Boehringer, einem Sohn von Albert Boehringer, und Julius Liebrecht sowie später dessen Sohn Hubertus Liebrecht eingeleitet und vorangetrieben. Wilhelm Boehringer starb jedoch bereits 1975 mit 44 Jahren. Rund vier Jahrzehnte verzeichnete der Konzern eine »Zeit des ungetrübten Wachstums«. Dioxin, der Teufel aus dem Reagenzglas Plötzlich ist es mit der soliden und unauffälligen Entwicklung vorbei. Ein furchtbarer Skandal schreckt Ende der achtziger Jahre die Welt auf, offenbart dunkle Flecken in der Idylle am Mittelrhein.

Dieses Datum gilt als Geburtstag des Weltunternehmens. Anfangs produzierte der Jungunternehmer entsprechend der Familientradition Salze der Weinsäure (später auch Zitronensäure) für Apotheken und Färbereien. Trotz extrem schwieriger Zeiten – einer stürmischen Boomphase folgte die Wirtschafts- und Börsenkrise mit Arbeitslosigkeit und Armut – waren Chemieprodukte in vielen Branchen gefragt. So dienten Albert Boehringers Salze Bäckern und Nahrungsmittelfabriken als wichtige Zutaten wie auch zur Herstellung von Brauselimonaden und Backpulver.

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