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By Edgar Wolfrum

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Vorlagen für die Erstberatung: Band 2: Gesellschaftsrecht- und Erbrecht

Verst? ndlich und zugleich effektiv im Gesellschafts- und Erbrecht beraten wird immer wichtiger. Mit den Vorlagen von Arndt/Heuel ist dies nun m? glich. ? ber 20 klassische Beratungsfelder werden mit den Vorlagen abgedeckt und helfen dem Berater die rechtserheblichen Tatsachen zu finden und daraus steuer- und gesellschaftsrechtliche Auswirkungen abzuleiten.

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Stalin tobte und ließ sofort alle Land- und Wasserwege nach Berlin, das wie ein Fremdkörper in der sowjetischen Besatzungszone lag, sperren. Das erste, aber nicht das letzte Mal spitzte sich die Konfrontation der Weltmächte in Berlin zu. War Krieg in Sicht? Moskau glaubte, mit der Blockade den Westen in die Knie zwingen zu können – doch am Schluss stand dieser mächtiger da als zuvor. Der spätere Bürgermeister von West-Berlin, Ernst Reuter, war ein Volkstribun. Im Sommer 1948 hielt er vor fast einer halben Million Berlinern, die sich um den zerstörten Reichstag versammelt hatten, eine der bekanntesten Reden der Weltgeschichte: «Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien!

Zwischen 1954 und 1957 stellte die SPD den bayerischen Ministerpräsidenten. Wilhelm Hoegner regierte in einer Viererkoalition von SPD, BHE (Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten), FDP und Bayernpartei. Letztere machte der CSU anfangs arg zu schaffen. Die nach 1945 neu gegründete überkonfessionelle Sammlungspartei CSU prägte bis in die 1950er Jahre hinein eine harte Rivalität zwischen mehreren Flügeln, wobei sich besonders der altbayerisch-katholisch und extrem föderalistisch ausgerichtete, zudem monarchistischen Ideen aufgeschlossene Teil der Partei um Fritz Schäffer und Alois Hundhammer mit einem in allen diesen Bereichen gemäßigteren Teil um den ersten Landesvorsitzenden Josef Müller – im Volksmund «Ochsensepp» genannt – regelrecht bekämpfte.

Aber auch ohne diese wäre es undenkbar gewesen, dass die Westalliierten der Bundesrepublik eine nationale Verfügungsgewalt über Atomwaffen gewährt hätten – man traute den Deutschen nicht. 7. Warum wollte Konrad Adenauer «Keine Experimente»? Dass es auf den Kanzler ankommt, ist in Wahlkämpfen ein zugkräftiger Slogan fast aller Bundeskanzler gewesen. In ihm steckt mehr als ein Körnchen Wahrheit, weil der Kanzler nach dem Grundgesetz viel Macht in sich vereint. In der Hochzeit der Ära Adenauer galt dies noch stärker als danach, denn persönliche Autorität und Machtfülle – Adenauer nahm zunächst auch die außenpolitischen Belange wahr – waren zentrale Bestandteile der «Kanzlerdemokratie».

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