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By Guido Becke

, respectable paintings: Arbeitspolitische Gestaltungsperspektive Fur Eine Globalisierte Und Flexibilisierte Arbeitswelt (2010) (German, English) [ , first rate paintings: Arbeitspolitische Gestaltungsperspektive Fur Eine Globalisierte Und Flexibilisierte Arbeitswelt (2010) (German, English) via Becke, Guido ( writer ) Paperback Sep- 2010 ] Paperback Sep- 14- 2010

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Das Handelsrecht zählt zum zivilrechtlichen Pflichtfachstoff und ist damit Gegenstand der staatlichen Pflichtfachprüfung. Zudem ist es durchweg in die wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereiche integriert. Vor dem Hintergrund der hierdurch notwendigen Abgrenzung konzentriert sich das Lehrbuch auf die Grundstrukturen des Handelsrechts und diejenigen Bereiche, die in den Prüfungen von allen Studierenden beherrscht werden müssen.

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Alle übrigen Besatzungsmitglieder können unter den auch in flags of convenience geltenden Bedingungen weltweit geheuert werden. 26-53). Ebenso wie auf ausgeflaggten Schiffen gelten auch auf Schiffen in Internationalen Registern je nach Staatsangehörigkeit unterschiedliche Arbeits- und Sozialrechte für die Besatzungsmitglieder. Solche Schiffe sind damit heute nicht mehr schwimmende Bestandteile eines nationalen Rechtsraumes. Schiffe im sog. Erstregister gibt es kaum noch, einheimische Matrosen deshalb übrigens auch nicht.

Es ist daher keineswegs sicher, dass die Organisationspraktiken den Zielen und der Rhetorik, wie sie von den Unternehmensspitzen bestimmt und verbreitet werden, entsprechen. Inkonsistenzen müssen sich nicht einmal in Konflikten ausdrücken, sondern können durch ‚organizational hypocrisy’ (Brunsson 1989), geheuchelte Übereinstimmung übertüncht werden. Es ist daher keineswegs sicher, dass die Normen und Prinzipien, die Unternehmen im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung für verpflichtend erklären, auch denselben Sinn und dieselbe Verbindlichkeit für alle Gliederungen haben.

Faktisch Geltungskraft gewonnen haben (CEPAL 2008). Umso weniger haben die Beschäftigten – arme Selbständige, Beschäftigte in Kleinstbetrieben, Hausangestellten, Tagelöhner – die Möglichkeit, internationale Standards einzufordern. International agierende Unternehmen konzentrieren zwar auch in vielen Entwicklungsländern ökonomische Macht auf sich, spielen eine wichtige Rolle als Arbeitgeber, sie gleichen aber eher Inseln in heterogenen Erwerbssystemen; ihre Ausstrahlkraft auf das Beschäftigungssystem und seine Regulierung ist selbst in den Teilaspekten von ‚Decent Work’ höchst begrenzt, die durch ihre Selbstverpflichtungen berührt werden.

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