Download Codes. Die geheime Sprache der Produkte by Christian Scheier, Dirk Held, Dirk Bayas-Linke, Johannes PDF

Zum Familienfest nutzen wir Pulverkaffee und keinen löslichen Kaffee. Wir trösten unsere Kinder mit Pudding und nicht mit Joghurt. Um die Zusammenhänge zwischen Unterbewusstsein und Verkauf zu erklären, nutzen die Autoren nicht nur Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften, sondern auch Erkenntnisse der Kulturwissenschaften. Das eröffnet neue Möglichkeiten der Kundenansprache und zur Steuerung des Kaufverhaltens.

Inhalte:

  • Neue Perspektiven auf die Zusammenhänge zwischen Produkteigenschaft und Kundenverhalten
  • So werden mentale Codes für das advertising and marketing nutzbar

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Zeit der Hoffnung

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Handelsrecht

Das Handelsrecht zählt zum zivilrechtlichen Pflichtfachstoff und ist damit Gegenstand der staatlichen Pflichtfachprüfung. Zudem ist es durchweg in die wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereiche integriert. Vor dem Hintergrund der hierdurch notwendigen Abgrenzung konzentriert sich das Lehrbuch auf die Grundstrukturen des Handelsrechts und diejenigen Bereiche, die in den Prüfungen von allen Studierenden beherrscht werden müssen.

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Wie kommt das Pendel in den Kopf? Die Antwort ist in beiden Fällen die gleiche: durch Erfahrung und implizites Lernen im Autopiloten! Das Gehirn lernt implizit, wann die Produkte in unserer Kultur typischerweise genutzt werden, von wem sie genutzt werden, was wir als Kinder dazu lernen, was die Medien dazu berichten, was wir beobachten oder erzählt bekommen und vieles mehr. Es kann sein, dass man beim Familienfest mal einen löslichen Kaffee angeboten hat, aber dem stehen sehr viel mehr Erfahrungen gegenüber, wann löslicher Kaffee und wann Pulverkaffee genutzt wird.

Was ist richtig, was ist falsch? Darüber wird am meisten diskutiert. Und meistens kontrovers. Nicht selten kommt der Geschmack der Beteiligten ins Spiel, der eine findet zum Beispiel die eine Typographie schöner oder moderner, ein anderer hat eine ganz andere Präferenz. Die meisten Sätze in diesen Diskussionen beginnen mit den Worten „Mir gefällt das, weil …“ oder „Mir gefällt das nicht, weil …“. Es scheint hier also um Geschmack zu gehen. Und Geschmäcker sind nun mal verschieden. Dazu kommt, dass die Diskussion oft sehr persönlich wird und auf eine „Glaubensfrage“ hinausläuft.

Nicht jedes Detail zählt. Wichtig sind die konstituierenden Signale. Alles, was nicht dem Prototypen entspricht, was also nicht zur Erkennung notwendig ist, kann sich problemlos ändern, und wir erkennen den Schmetterling, die Tasse oder Onkel Günther trotzdem. Wenn wir eine lila Kuh sehen, wissen wir trotzdem, dass es eine Kuh ist. Die Farbe ist für eine Kuh offenbar nicht konstituierend – höchstens für die Assoziation mit einer Marke. Schauen wir uns das am Beispiel von Light-Produkten an: Was sind hier die konstituierenden Merkmale?

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