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By Ulrike Schafer, Eckart Ruther, Ulrich Sachsse

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Zeit der Hoffnung

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Handelsrecht

Das Handelsrecht zählt zum zivilrechtlichen Pflichtfachstoff und ist damit Gegenstand der staatlichen Pflichtfachprüfung. Zudem ist es durchweg in die wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereiche integriert. Vor dem Hintergrund der hierdurch notwendigen Abgrenzung konzentriert sich das Lehrbuch auf die Grundstrukturen des Handelsrechts und diejenigen Bereiche, die in den Prüfungen von allen Studierenden beherrscht werden müssen.

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Körperliche Misshandlungen oder schwere Deprivation (Vernachlässigung) erlebt haben. Es wird meist eingesetzt. um Zustände der Dissoziation zu beenden. 36 Die Symptome im Einzelnen Selbstverletzendes Verhalten ist das »beste Antidissoziativum«. Patienten beschreiben, dass sie sich vor der Selbstverletzung »unter Druck« gefühlt haben und sich danach entlastet fühlen. Häufig geht dem selbstverletzenden Verhalten ein veränderter Bewusstseinszustand, eine Art Trance beziehungsweise Depersonalisation voraus.

Die fur Borderline-Patienten typische Impulskon trol/störung bedingt die Esssucht oder die Ess-Brech-Sucht. Magersucht tritt seltener auf. Essstörungen bei Borderline-Patienten müssen zusätzlich behandelt werden. 40 Die Symptome im Einzelnen -------- • Sucht Bei Süchten wird unterteilt zwischen körperlich abhängig machenden Suhstanzen und Suchtstoffen, die zu einer psychischen Abhängigkeit führen können. Bei beiden hesteht ein unkontrollierharer Drang, den Suchtstoffweiter zu konsumieren. Das Denken und das Verhalten wird auf den Suchtstoff eingeengt, andere Lebensbereiche werden vernacWässigt.

Patienten beschreiben, dass sie sich vor der Selbstverletzung »unter Druck« gefühlt haben und sich danach entlastet fühlen. Häufig geht dem selbstverletzenden Verhalten ein veränderter Bewusstseinszustand, eine Art Trance beziehungsweise Depersonalisation voraus. Die Selbstbeschädigung, der Schmerz, beendet diesen Trancezustand. Es folgt ein Gefühl von Befreiung und Erleichterung. Die entspannende, beruhigende und entlastende Wirkung des selbstverletzenden Verhaltens verstärkt im Sinne eines Lerneffekts (Belohnung) das selbstverletzende Verhalten.

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