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By vbw-Vereinigung der Bayerischen Wirtscha

Das deutsche Bildungssystem steht mit Blick auf die Auswirkungen aktueller Veränderungen der Gesellschaft - demografischer Wandel, Diversität, Globalisierung, Migration u.a. - vor weitreichenden
Herausforderungen. Im letzten Jahrzehnt wurden bereits zahlreiche Reformmaßnahmen eingeleitet, um die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems zu verbessern. In seinem fünften Jahresgutachten „Bildungsreform 2000 – 2010 – 2020. Eine Zwischenbilanz“ geht der Aktionsrat Bildung der Frage nach, wie diese auch in Zukunft sichergestellt werden kann.

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Dies ist gleichfalls ein Ergebnis sich wandelnder Einstellungen zu Bildung und der Reform des Systems. Frühpädagogische Einrichtungen sollen die Bildungsprozesse der Kinder fördern und sie auch besser auf die weitere Schullaufbahn vorbereiten. Die Erwartungen sind hoch: Die frühpädagogischen Einrichtungen sollen das Bildungsniveau für alle steigern, und sie sollen einen besonderen Beitrag zur Reduzierung sozial bedingter Ungleichheiten leisten (vgl. Grell/Roßbach 2010). Die gesamte Altersspanne der Kinder von null Jahren bis zum Schulbeginn ist in diese Dynamik eingeschlossen.

B. von „null bis zehn“) angelegt oder abgestimmt werden, um die Anschlussfähigkeit der Bildungsprozesse zwischen den Bildungsstufen sicherzustellen. Um Unterschiede zwischen den Ländern zu vermeiden, sollte eine Vereinheitlichung der Bildungspläne über die Bundesländer hinweg erfolgen („bundeseinheitlicher Bildungsplan“). In diesem Zusammenhang sollten weitere länderübergreifende Standards für frühpädagogische Einrichtungen (z. B. im Hinblick auf Gruppengrößen, Erzieher-Kind-Relationen) umgesetzt werden.

Die Erziehung ist nach den Aussagen der Befragten auch weniger geschlechtsspezifisch ausgerichtet. 36 Prozent der über 60-Jährigen bezeichneten ihre Erziehung als geschlechtstypisiert: Frauen gaben an, dass ihre Eltern insbesondere auf Bescheidenheit und Zurückhaltung Wert gelegt haben, Männer hingegen, dass Durchsetzungsvermögen besonders von den Eltern gefordert wurde. Dieses galt nur für ein Fünftel der unter 30-Jährigen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die heute unter 45-jährigen Frauen angaben, ihre Eltern hätten in der Erziehung mehr Wert darauf gelegt, dass sie Freude am Lesen von Büchern entwickeln und eine gute vielseitige Bildung in Anspruch nehmen, mehr als dies die männlichen Befragten in dieser Kohorte taten (vgl.

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