Download Aus Fehlern lernen - Fehlermanagement in Gesundheitsberufen by Judith Borgwart, Kai Kolpatzik PDF

By Judith Borgwart, Kai Kolpatzik

„Mir ist ein Fehler passiert“ – f?llt dieser Satz, steht schnell der Vorwurf mangelnder Gewissenhaftigkeit im Raum. Denn in Gesundheitsberufen k?nnen selbst kleinste Fehler un?bersehbare Folgen f?r Patienten haben. Die Autorin informiert ?ber ein angemessenes Fehlermanagement, damit vermeidbare Fehler sich nicht wiederholen: Wo sind Fehlerquellen erkennbar? Wie kann Fehlern vorgebeugt werden? Und nicht zuletzt: Wie k?nnen betroffene Patienten informiert werden und wie kann die seelische Verarbeitung von Fehlern bei Mitarbeitern gef?rdert werden?

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Das Handelsrecht zählt zum zivilrechtlichen Pflichtfachstoff und ist damit Gegenstand der staatlichen Pflichtfachprüfung. Zudem ist es durchweg in die wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereiche integriert. Vor dem Hintergrund der hierdurch notwendigen Abgrenzung konzentriert sich das Lehrbuch auf die Grundstrukturen des Handelsrechts und diejenigen Bereiche, die in den Prüfungen von allen Studierenden beherrscht werden müssen.

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Arbeitsüberlastung ist aber eine der wesentlichen Ursachen für das Zustandekommen von Fehlern. 2 · Werden Sie aktiv! 31 3 4 Machen Sie sich nicht selbst dafür verantwortlich, wenn Arbeit liegen bleibt: Es ist nicht Ihre Schuld, wenn Kollegen ausfallen und/oder die Station permanent überbelegt und personell unterversorgt ist. 4 Lassen Sie sich moralisch nicht unter Druck setzen, immer wieder einzuspringen. 4 Gehen Sie offensiv mit Mehrarbeit und Überstunden um, sprechen Sie das Thema an und fordern Sie von Ihren Vorgesetzten eine Lösung dafür.

Der Studie zufolge stellen die festgestellten Mängel mittlerweile den Regelfall dar. Jeder weitere Abbau in der Pflege verschärft also die Gefährdung der Patientensicherheit und erhöht das Fehlerrisiko. Neben den berechtigten Aspekten der Wirtschaftlichkeit von Gesundheitseinrichtungen wurden die Bedürfnisse der für die direkte pflegerische Versorgung verantwortlichen und zuständigen Personen komplett außer Acht gelassen. In Anbetracht des guten Willens und der Einsatzbereitschaft der Pflegenden, ihr Bestes für Patienten oder Bewohner in unserem Gesundheitswesen geben zu wollen, erscheint dies als paradox.

Ich habe es nicht getan. Denn ich war mir nicht hundert Prozent sicher, ob meine Beobachtungen wirklich auf einen finalen Sterbeprozess hinwiesen. Kein Mensch – auch kein noch so erfahrener Arzt – kann mit Sicherheit voraussagen, wie der Zustand eines Menschen sich in fünf Stunden verändert und ob es sich wirklich um einen sterbenden Menschen handelt. Anstatt mich mit meinen Kollegen, die ja erreichbar gewesen wären, zu beraten oder mich beim Hausarzt der Patientin rückzuversichern und dann die Angehörigen anzurufen, habe ich die Situation vor mir heruntergespielt: ›Du weißt ja nicht genau, ob die Frau wirklich heute Nacht stirbt, versetz’ die Angehörige nicht unnötig in Aufruhr und warte erst einmal ab‹.

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