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By Wilhelm T. Hering

Inhalt
Nukleare Chronometrie: Radioaktive Zerfallsgesetze - Radioaktive Zerfallsmoden - Nachweismethoden - Altersbestimmung - Kosmochemische Anwendungen - Geophysikalische Anwendungen - Kulturwissenschaftliche Anwendungen - Nukleare Radiografie: Strahlendurchgang durch Materie - Ionenstrahlanalytik - Aktivierungsanalysen - Tracermethoden - Stabile Tracerkerne - Nukleare Festkörperphysik - Strahlenquellen für Sondenteilchen - Spezielle Nachweisgeräte - Nukleare Radiotomie: Permanente Strahlenschäden - Strahleninduzierte Materialveränderungen - Strahlenbiologie - Strahlenschutznormen - Strahlentherapie - Strahlenquellen für Radiotomie - Nukleare Energie: Exotherme Kernreaktionen - Sternbrennen - Spaltreaktoren - Fusionsreaktoren - Spezielle Reaktoren - Nukleare Entsorgung

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Maschinen- und Konstruktionselemente 1: Grundlagen der Berechnung und Gestaltung

Die B? nde der Maschinen- und Konstruktionselemente haben sich als Standard-Lehrb? cher an Technischen Hochschulen f? r die Konstruktionstechnischen Vorlesungen durchgesetzt. Gem? ? dem Grundlagencharakter der Vorlesung wird der Schwerpunkt auf ableitbares, systematisiertes Wissen gelegt und das Gelernte an zahlreichen Berechnungsbeispielen einge?

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Insbesondere in der Umweltphysik ist dieses Verfahren denn auch sehr erfolgreich [RIS96]. 7 Kernspurmethoden Diese Methoden niitzen die Tatsache aus, daB bei einem Kernzerfall (Spaltung oder Alphazerfall hoher Energie) die kinetische Energie der Reaktionspartner langs der Teilchenspur zum groBen Teil in Gitterschaden des umgebenden Festkorpers umgesetzt wird (s. Kap. 3). h. sie bleiben bei normalen Temperaturen und Druckbedingungen iiber sehr lange Zeit (- 10'_106 a) erhalten. Sie konnen sichtbar gemacht werden, indem man Atzmethoden anwendet, die langs dem zerstorten Kristallbau der latenten Spur weniger chemische Energie benotigen und sich daher dort sehr effizient ausbreiten, wobei sie den Spurdurchmesser urn das 103-fache vergroBem (s.

4 Nachweismethoden 35 Minispektrometem spezielle Vorziige: sie erlauben, die Probe mit einem Laserstrahl gezielt aufzuheizen und so die Gase lokalisiert aus der Probe auszutreiben, die dann im Spektrometer analysiert werden. Auf diese Weise konnen kleinste Areale « mm2) und Mikroeinsehliisse in einer Probe selektiv analysiert werden, wodureh die Datierungsgenauigkeit bei stark inhomogenen Proben urn mehr als eine GroBenordnung gesteigert werden konnte. Dadureh wurden bereits viele frOher bestehende Datierungswiderspruehe bereinigt [Ker92].

Sie beruht auf der Verfugbarkeit von Lichtquellen sehr hoher Intensitiit, deren Frequenz fiber weite Bereiche abstimmbar ist. Infolge der Frequenzkonstanz des Laserlichtes hat die eingestellte Frequenz eine so geringe Unschiirfe, daB sie sich auf einzelne Energiezustiinde der Elektronenhfille des Probenatoms einstellen liillt, die dann isoliert angeregt werden konnen, auch wenn das Spektrum sehr viele dicht benachbarte Anregungsenergien enthiilt. Das bedeutet prinzipiell, daB in einer Probe mit vielen verschiedenen Atomsorten ganz selektiv die Anwesenheit winziger Spuren eines Elementes durch ihre Resonanzfluoreszenz nachgewiesen werden kann.

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