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By Helmut Pfützner

Biophysik ist die Lehre von physikalischen Vorgängen im lebenden process bzw. die Anwendung physikalischer Verfahren auf biologische Objekte und beschäftigt Physiologen, Biologen und Physiker gleichermaßen. Die systematische Einführung bereitet den breiten Themenbereich für eine interdisziplinäre Leserschaft auf. Der Bogen spannt sich dabei von der molekularen Biophysik bis hin zur Wechselwirkung zwischen Feldern und Strahlen mit biologischen Systemen. Dazwischen liegen die biophysikalische Analytik und die umfassende Physik des Nerven- und Muskelsystems. Vermehrt müssen unmittelbare Schnittstellen zwischen technischen und biologischen Systemen entwickelt werden. In dieser anwendungsorientierten Überblicksdarstellung wird auf Behandlungen formaler mathematischer Modelle weitgehend verzichtet, in allen Fällen wird aber versucht, quantitative Größenordnungen zu vermitteln. Das Buch soll studierende und ausübende Techniker, Biologen, Physiologen und Mediziner zu kompetenten Kooperationspartnern machen.

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Weil die = > KLK-Passung zu möglichen Partnern verloren geht. h. eine Wiederherstellung des pH-Normalwertes führt zu einem Reparaturprozess. 16. veranschaulicht den Mechanismus der Denaturierung am Beispiel eines Proteins, das zwei Helixsegmente und zwei=> Faltblattsegmente umfaßt (Konformation Kl). Ein erster gezeigter Defektschritt führt zur Auflösung eines Faltblattes (K2), ein zweiter zur Destabilisierung der Helixsegmente (K3). Auch dieser Prozeß ist bedingt reversibel. Sein umgekehrter Ablauf erklärt das schrittweise Zustandekommen der Ordnungsstruktur (hier also Kl), welches im lebenden System innerhalb von Nanosekunden passiert.

Der Magenschleimhaut) oder Drüsen ausgeschüttet. _ Zentraldrüse I I I Dl I NS Hauptdrüse ~RK ..... ,I I I Hz,l - - I Zieldrüse Ziel-Zellen (bzw. Organe) I I Abb. 22. Funktionsschema des Hormonsystems. D Hormondrüsen, H Hormone, P Produkte von Zielzellen Z, NS Eingang vom Nervensystem, RK Rückkopplung. Alle Rezeptoren arbeiten unter Nutzung der KLKomplementarität. Ein hemmender ist durch ein schwarz gefülltes Dreieck angedeutet. 22. gezeigten Systemübersicht die folgenden: • Dl als Zentraldrüse (Hypothalamus) mit Ausschüttung der Hormone H 1,I> H 1,2, etc.

Es enthält eine Proteinkomponente, das Globin, welches 153 Aminosäuren umfaßt. Wir erkennen sieben Helixabschnitte, die ihrerseits im Sinne einer Tertiärstruktur in definierter Weise räumliche Ordnung zeigen. Zur Funktion solcher Moleküle kann die richtige Besetzung einzelner Positionen ebenso Voraussetzung sein wie ein einzelnes Element der Tertiärstruktur. 2 Molekulare Strukturbildung 21 tion aber erst durch ergänzende molekulare Komponenten des vorliegenden Komplexes sichergestellt. 14. läßt erkennen, daß das Protein eine als Häm bezeichnete ebene Molekülstruktur beinhaltet.

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